Artikel aus OP-ONLINE von unserer Jahreshauptversammlung vom 21.07.

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Mai 2021

KKD übergibt Erlös aus dem Verkauf seines Corona-Ordens

Zweimal 777 Euro hat der Karneval Klub Disharmonie (KKD) jetzt für einen guten Zweck gespendet. Es ist der Erlös aus dem Verkauf des Corona-Sonderordens zu Fastnacht.

Heusenstamm – Als Anfang dieses Jahres das Land in der Pandemie steckte, Veranstaltungen nicht möglich waren und damit auch die fünfte Jahreszeit ausfallen musste, kam den Heusenstammer Fastnachtern eine Idee. Sie kreierten einen Sonderorden für wohltätige Zwecke (wir berichteten). 99 Orden wurden verkauft und die Einnahmen sollten gespendet werden.

 

KKD-Vorsitzender Matthias Kilian: „Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Wir haben uns über jeden verkauften Orden sehr gefreut und bedanken uns auch für die Geduld derjenigen, die aufgrund der Nachbestellung etwas länger auf ihren Orden warten mussten.“

Zu den Einnahmen aus dem Verkauf kamen noch einige Mitgliederspenden sowie eine Spende des Vereins selbst, sodass zwei Schecks à 777 Euro an zwei Institutionen überreicht werden konnten. Es geht um Einrichtungen, die sich dem Wohl der jungen und alten Generation sowie der Tiere angenommen haben. Die Schecks wurden Einhaltung der Regeln und vorherigen (negativen) Tests übergeben.

Erste Station war der Waldzoo in Offenbach. Zooleiterin Susanne Beyer freute sich über das Geld: „Corona macht es uns nicht leicht. Erst der komplette Lockdown und nun ist der Besuch nur mit Terminvergabe möglich. Es ist ein kleiner Zoo, in den man spontan nach der Arbeit mit den Kindern fährt. Und kein Zoo, den man plant zu besuchen.“

Spende „kommt genau richtig“

Wegen des Mehraufwands müssen sich mehr Ehrenamtler neben den Tagesaufgaben nun auch um die Terminvergabe sowie die strengere Einlasskontrolle kümmern. Generell freue sich der Waldzoo über Spenden in Form von Geld, Heu, Stroh, Obst, Gemüse oder einer Tierpatenschaft. Auch Ehrenamtler (ab 16 Jahre) werden gesucht. Infos dazu gibt es im Internet auf waldzoo-offenbach.de.

Am Heusenstammer Schloss traf man sich danach mit Karin Keller, Vorsitzende der Bürger – und Seniorenhilfe (BSH). Auch sie dankte im Namen des Vereins und der Mitglieder für die Spende: „Sie kommt genau richtig, da der Verein viel in die Digitalisierung investieren musste und so kann ein Teil davon abgefangen werden.“

Der BSH geht es darum, älteren Menschen zur Seite zu stehen, wenn sie Hilfe beim Einkauf, bei Arztbesuchen oder bei Behördengängen brauchen. Doch auch das gesellige Zusammensein ist wichtig. Leider sind fast alle Aktivitäten wegen der Corona-Pandemie eingestellt worden.

Da das Durchschnittsalter der etwa 1 150 Mitglieder mit 70 plus relativ hoch ist und viele der Älteren in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sind, gibt es derzeit eine Initiative des Vereins, um jüngere Mitglieder zu werben. Man kann „Bonuspunkte“ durch Hilfsangebote sammeln, die man später, wenn man selbst Hilfe braucht, einlösen kann. Infos gibt es im Netz auf bsh-heusenstamm.de. (clb)



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